Wien (OTS) – SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des
Gemeinderatsausschusses für
Wohnen, Wohnbau und Frauen Waltraud Karner-Kremser unterstützt die
Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietung und die Verschärfung der
90-Tage Regel
Wien wächst. Eine wachsende Stadt benötigt Wohnraum, und diesen
stellt Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und Stadträtin für Wohnen,
Wohnbau und Frauen Elke Hanel-Torsch stetig zur Verfügung. Mit dem
neuen Vorstoß von Bürgermeister Ludwig werden nun
Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und co Einhalt
geboten: Ab 1. Jänner 2027 soll für Wohnungen, die über Plattformen
zur Kurzzeitvermietung angeboten werden, eine verpflichtende
Registrierung gelten. Inserate über Buchungsplattformen sollen
künftig nur mehr mit gültiger Registrierungsnummer möglich sein.
Gleichzeitig werden die vorgesehenen Sanktionen bei Verstößen
verschärft.
„Wien ist internationales Vorbild beim Thema Wohnpolitik.
Wohnungen sind zum Wohnen da und dürfen nicht dauerhaft dem regulären
Wohnungsmarkt entzogen werden“, betont Karner-Kremser. „Die
Registrierungspflicht schafft mehr Transparenz und macht es deutlich
leichter, geltende Regeln auch wirksam zu kontrollieren. Wer sich an
die Regeln hält, hat Klarheit. Wer versucht, Wohnraum dauerhaft für
illegale Kurzzeitvermietung zu verwenden, muss mit konsequenten
Kontrollen und entsprechenden Strafen rechnen“, so Karner-Kremser.
„Damit schützen wir nicht nur einzelne Wohnungen, sondern die gesamte
Stadt vor dem Verlust von dauerhaftem Wohn- und Lebensraum für die
Wiener*innen.“
Zwtl.: Umgehungen der 90-Tage-Regel werden erschwert
Die Beschränkung von Kurzzeitvermietung auf 90 Tage ist ein
Erfolgsprojekt Wiens. Leider wurden neue Geschäftsmodelle entwickelt,
um diese zu umgehen. Aus diesem Grund braucht es strenge Sanktionen.
Die Vorgaben für die Umwidmung von Wohnungen in Beherbergungsstätten
sind für Karner-Kremser ein wichtiger Schritt: „Es kann nicht sein,
dass klare Regeln beschlossen werden und anschließend neue
Schlupflöcher entstehen, um sie zu umgehen. Genau hier setzt Wien
jetzt nach.“ Die Abgeordnete fährt fort: „Leistbares Wohnen ist eine
der großen sozialen Fragen unserer Zeit. Aus diesem Grund haben wir
uns auch auf EU-Ebene schon lange für Verschärfungen im Umgang mit
Airbnb und Co eingesetzt.“ Für Verstöße gegen die Regelungen zur
Kurzzeitvermietung werden erstmalig in der Bauordnung Mindeststrafen
in einer empfindlichen Höhe bei wiederholten Übertretungen
festgelegt. Dadurch soll eine wirksame Abschreckung sichergestellt
und verhindert werden, dass Spekulant*innen Wohnungen zur
Profitmaximierung nicht regulär vermieten, sondern illegal
kurzzeitvermieten. So wird auch die Hotellerie der Stadt unterstützt:
Diese schaffen wichtige Arbeitsplätze und stärken den
Wirtschaftsstandort – aus diesem Grund werden für klassische Hotels
und Beherbungsstätten auch Ausnahmen geschaffen.
„Wien zeigt seit Jahrzehnten, wie vorbildhafte Wohnpolitik
funktioniert, die Lebensraum für die Wiener*innen sicherstellt. Wir
schützen den Wohnungsmarkt im Interesse der Bewohner*innen dieser
Stadt“, sagt Karner-Kremser abschließend. „So funktioniert
sozialdemokratische Wohnpolitik: für leistbare Wohnungen, lebenswerte
Grätzl und eine Stadt, in der Wohnen leistbar bleibt.“
(schluss)ip