Haarentfernung

ÖVP – Keri ad Auszeit-WG: Kritik an Emmerlings Prestigeprojekt reißt nicht ab

Wien (OTS) – „Die neuerlichen rechtlichen Bedenken rund um die
Auszeit-WG zeigen
einmal mehr, dass bei diesem Projekt weiterhin wesentliche Fragen
offen sind. Neos-Stadträtin Bettina Emmerling muss diese endlich
ernst nehmen und für Klarheit sorgen“, so die Familiensprecherin der
Wiener Volkspartei Gemeinderätin Sabine Keri in einer ersten
Reaktion.

Dabei sind die rechtlichen Fragen nur ein weiterer Kritikpunkt in
einer mittlerweile langen Reihe. Bereits zuvor hatten unter anderem
Experten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie fachliche Bedenken am
Konzept geäußert. Auch das schließlich veröffentlichte Konzept konnte
aus Sicht der Wiener Volkspartei zentrale Fragen nicht beantworten.
„Bei einem derart sensiblen Projekt reicht es nicht, Freizeitangebote
und die Ausstattung von Therapieräumen ausführlich zu beschreiben.
Entscheidend ist, wie mit den Intensivtätern konkret umgegangen
beziehungsweise wie eine nachhaltige Verhaltensänderung erreicht
werden soll. Mittlerweile stehen immer mehr Fragezeichen im Raum. Das
ist gerade bei einer derart sensiblen Materie besonders
problematisch: Schließlich geht es auch darum, den Jugendlichen klare
Strukturen vorzuleben und ihnen zu vermitteln, dass Regeln
einzuhalten sind und zugleich Sicherheit und Orientierung geben“, so
Keri.

„Wir haben immer betont, dass es für strafunmündige Intensivtäter
wirksame Maßnahmen braucht. Umso wichtiger ist es, dass diese
fachlich fundiert, rechtlich abgesichert und transparent umgesetzt
werden. Statt die Auszeit-WG gegen immer neue Bedenken zu
verteidigen, sollte Stadträtin Emmerling die Kritik endlich ernst
nehmen und die offenen Fragen nachvollziehbar beantworten. Gerade bei
einem derart sensiblen Thema darf ein politisches Prestigeprojekt
nicht über fachliche Bedenken und offene Fragen hinwegtäuschen“, so
Keri abschließend.