Wien (OTS) – Am Samstag, dem 4. Juli 2026, begehen die USA ihren 250.
Geburtstag:
1776 haben 13 amerikanische Kolonien offiziell ihre Unabhängigkeit
von Großbritannien erklärt und legten damit den Grundstein für die
Vereinigten Staaten von Amerika. Der ORF widmet dem Anlass ab 26.
Juni einen multimedialen Programmschwerpunkt. Den Auftakt macht in
ORF 2 eine von Martin Thür präsentierte „ZIB 2 History“ (22.30 Uhr)
über Mythos und Realität der heutigen Supermacht, gefolgt von der
„Universum History“-Produktion „Kennedys Europa – Die Reisen des
jungen JFK“ (23.10 Uhr). Weitere Dokumentationen in ORF 2: im Rahmen
von „Universum History“ die ORF-Premiere des Zweiteilers „Die
Amerikanische Revolution“ (3. Juli, ab 22.35 Uhr; danach das Oscar-
gekrönte Biopic „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ über die
afroamerikanische Aktivistin Harriet Tubman) sowie die Filme „Die
Schlacht am Little Bighorn – Der letzte Triumph der Sioux“ und
„Migration ins Ungewisse – New York 1882“ (10. Juli, ab 22.35 Uhr),
außerdem die im „WELTjournal“ bzw. „WELTjournal +“ (1. Juli, ab 22.30
Uhr) erstmals gezeigten Produktionen „Trump und die Tech-Milliardäre
– die neue Machtordnung der USA“ bzw. „Trump, mein Vater und ich“
über die tiefe politische Spaltung der Vereinigten Staaten, im
„kulturMONTAG“ der Film „Zeichnen aus Protest“ (29. Juni, 23.15 Uhr),
der einen satirisch-kritischen Blick auf die Zukunft der US-
Demokratie wirft, oder die „kreuz & quer“-Ausgabe über „Die Welt der
Amish – Tradition und Versuchung“ (7. Juli, 22.35 Uhr). In ORF 2 ist
außerdem im ORF-Nighttalk „Stöckl“ (2. Juli, 22.30 Uhr) u. a. der
frühere ORF-USA-Korrespondent Eugen Freund zu Gast bei Barbara
Stöckl, die „kulturMATINEE“ (5. Juli, 10.25 Uhr) beleuchtet in der
„Ikonen Österreichs“-Folge „From America to Austria“ den US-
amerikanischen Einfluss auf Kultur und Kulinarik der Alpenrepublik,
und der „kulturMONTAG“ (6. Juli, 22.30 Uhr) befasst sich mit der
Direktion des Metropolitan Museums of Art New York durch den
Österreicher Max Hollein, der live zugeschalten u. a. über
grundlegende Unterschiede im Museumsbetrieb zwischen Europa und den
USA sowie über die Auswirkungen der Trump-Regierung auf die Kunstwelt
spricht. „250 Jahre USA“ sind auch Thema mehrerer Ö1-Formate,
darunter zum Auftakt eine zweiteilige „Ambiente“-Sendung (28. Juni
und 5. Juli, 10.05 Uhr) die sich auf historische Spurensuche begibt,
weiters Ausgaben der Reihen „Betrifft: Geschichte“ (ab 29. Juni,
15.55 Uhr), „Ausgewählt“ (30. Juni, 10.05 Uhr), „Diagonal“ (4. Juli,
17.05 Uhr) und „Ex libris“ (5. Juli, 16.00 Uhr), gefolgt von einem
„Spielräume Spezial“ (17.10 Uhr) sowie vier einstündigen „Radiokolleg
Spezial“-Sendungen (ab 6. Juli, 9.05 Uhr).
Auch ORF.at widmet sich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung
dem 250-jährigen Jubiläum der USA. Auf ORF ON werden Streams aller TV
-Sendungen und -Beiträge des Programmschwerpunkts in einer eigenen
Videokollektion zentral bereitgestellt, u. a. ist dort auch die
bereits am 9. Juni in ORF III gezeigte Dokumentation „Österreichs
Spuren in Amerika – Von Habsburg bis Trump“ nachzusehen. Der ORF
TELETEXT befasst sich ebenfalls mit dem Anlass und informiert über
Feierlichkeiten.
ORF-TV-Premieren zu 250 Jahre USA
„ZIB 2 History – 250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika“ (
Freitag, 26. Juni, 22.30 Uhr)
Kaum ein anderes Land hat die Welt politisch, wirtschaftlich,
militärisch und kulturell so geprägt wie die Vereinigten Staaten von
Amerika. Anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen
Unabhängigkeitserklärung widmet sich eine „ZIB 2 History“ der
Geschichte der USA – vom Aufstand der 13 Kolonien gegen die britische
Krone bis zum Aufstieg zur globalen Supermacht. Die von Martin Thür
präsentierte „ZIB 2 History – 250 Jahre Vereinigte Staaten von
Amerika“ spannt den Bogen von Freiheit, Demokratie und „American
Dream“ bis zu den tiefen Widersprüchen der USA: Sklaverei und
Rassismus, Expansion und Machtpolitik, wirtschaftlicher Aufstieg und
soziale Ungleichheit, kulturelle Strahlkraft und politische
Polarisierung. Zu Wort kommen Arnold Schwarzenegger, Österreichs wohl
berühmtester Auswanderer in die USA, Helene von Damm, die frühere
persönliche Assistentin von US-Präsident Ronald Reagan und spätere US
-Botschafterin in Österreich, sowie der Oscar-nominierte Filmemacher
Robert Dornhelm. Im Studio spricht Martin Thür mit
Politikwissenschafter Reinhard Heinisch über den amerikanischen
Freiheitsmythos, die Spaltung der US-Gesellschaft und die Rolle der
Vereinigten Staaten in einer zunehmend multipolaren Weltordnung.
„WELTjournal: Trump und die Tech-Milliardäre“, „WELTjournal +:
Trump, mein Vater und ich“ (Mittwoch, 1. Juli, ab 22.30 Uhr)
Als Donald Trump vor eineinhalb Jahren für seine zweite Amtszeit
als US-Präsident vereidigt wurde, saßen die bekanntesten Tech-
Milliardäre in der ersten Reihe: der reichste Mann der Welt, SpaceX-
Chef Elon Musk, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Amazon-CEO Jeff
Bezos und Apple-Chef Tim Cook. Die „WELTjournal“-Premiere „Trump und
die Tech-Milliardäre – die neue Machtordnung der USA“ (Mittwoch, 1.
Juli, 22.30 Uhr) beleuchtet, wie diese Männer ihre Macht ausbauen,
gigantische Vermögen anhäufen und die amerikanische Demokratie
verändern konnten.
Anschließend in „WELTjournal +“ thematisiert die ebenfalls
erstmals gezeigte Produktion „Trump, mein Vater und ich“ (23.25 Uhr)
die tiefe politische Spaltung der USA, die sich auch mitten durch
Familien zieht und Ehepartner, Väter und Söhne, Mütter und Töchter
entzweit.
Zweiteiler „Universum History – Die Amerikanische Revolution“ (
Freitag, 3. Juli, ab 22.35 Uhr)
Nordamerika im 18. Jahrhundert: Die 13 britischen Kolonien
entwickeln sich wirtschaftlich und politisch zunehmend eigenständig.
Steuern und Eingriffe aus London führen zu wachsendem Widerstand
gegen die britische Krone – und aus Protest wird schließlich
Rebellion. Teil 1 der neuen zweiteiligen „Universum History“-
Dokumentation „Die Amerikanische Revolution“ (3. Juli, 22.35 Uhr und
23.20 Uhr) erzählt von den Anfängen der Proteste bis hin zu ihrem
ersten Höhepunkt, als vor 250 Jahren – im Juli 1776 – die Kolonien
ihre Unabhängigkeit vom Mutterland England erklären. Es ist die
Geburtsstunde der „Vereinigten Staaten von Amerika“. Doch
Großbritannien kämpft mit militärischen Mitteln gegen seine
Kolonisten. Nach ersten Erfolgen der Briten scheint die Revolution
bereits verloren. Teil 2 schildert um 23.20 Uhr die entscheidenden
Jahre des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs und blickt dabei auch
auf die Schattenseiten einer Revolution, die Freiheit als Ideal
verklärt, das längst nicht allen Menschen gleichermaßen zusteht.
Details zu einzelnen Sendungen des Programmschwerpunkts sind
unter https://presse.ORF.at abrufbar.
Ö1 zum USA-Jubiläum
Ein zweiteiliges „Ambiente“ (sonntags, 10.05 Uhr) begibt sich
anlässlich 250 Jahre USA auf historische Spurensuche – am 28. Juni in
Virginia im „Historic Triangle“ Jamestown, Williamsburg und Yorktown,
am 5. Juli auf Landsitzen der ersten US-Präsidenten und im US-Army-
Museum in Virginia.
„Wenn weiße Mauern sprechen könnten: Geschichte des Weißen
Hauses“ ist Thema von „Betrifft: Geschichte“ (Montag, 29. Juni, bis
Freitag, 3. Juli, jeweils 15.55 Uhr).
Unter dem Titel „Von ‚Oklahoma‘ bis ‚Hamilton‘“ stellt
„Ausgewählt“ (Dienstag, 30. Juni, 10.05 Uhr) Musicals vor, die die
Geschichte der USA erzählen – von Leonard Bernsteins „1600
Pennsylvania Avenue“ bis zu Kurt Weills „Knickerbocker Holiday“.
In „Diagonal“ (Samstag, 4. Juli, 17.05 Uhr) wird Paul D. Miller
aka DJ Spooky, Komponist und Multimediakünstler, einen Performance-
Gastauftritt haben, der von der Demokratie im Allgemeinen und im
Speziellen vom Unabhängigkeitstag der USA, exakt 250 Jahre danach,
handeln wird – u. a. mit internationalen Stars wie Timothy Snyder,
Laurie Anderson oder Kim Gordon im O-Ton.
„Ex libris“ (Sonntag, 5. Juli, 16.00 Uhr) feiert amerikanische
Literatur und stellt Bücher vor, die das USA-Bild geprägt haben –
etwa „O Pioneers!“ von Willa Cather, „Babbitt“ von Sinclair Lewis
oder „Blue Highways“ von William Least Heat-Moon.
„Fourth of July ’76 – Musik zum Bicentennial der USA“ ist danach
Thema der „Spielräume Spezial“ (17.10 Uhr).
Vier einstündige „Radiokolleg Spezial“-Ausgaben (Montag, 6., bis
Donnerstag, 9. Juli, jeweils 9.05 Uhr) widmen sich dem Thema „250
Jahre USA – Ups & Downs der Demokratie“.
Das Radioprogramm im Detail ist abrufbar unter
https://oe1.ORF.at/usa .