Wien (OTS) – Nach der Debatte über das dringend notwendige Verbot von
Konversionsmaßnahmen im heutigen Gleichbehandlungsausschuss des
Nationalrats betont der LGBTIQ+ Sprecher der SPÖ, Mario Lindner: „Die
Bundesregierung hat sich in ihrem Programm auf ein gesetzliches
Verbot von hochgefährlicher Konversionsfolter geeinigt – ganz konkret
für ein Verbot von jeder Form dieser Praktik. Dieses Programm hat
auch die ÖVP unterschrieben und ich erwarte mir, dass alle drei
Koalitionsparteien sich an das Regierungsprogramm halten und dieses
Gesetz endlich auf den Weg bringen!“ Gerade im PRIDE-Monat Juni müsse
das parteipolitische Taktieren in dieser Frage endlich beendet
werden: „Es geht hier um den Schutz von Kindern vor
unwissenschaftlichen und hochgefährlichen Praktiken, die von der UNO
als Folter bezeichnet und von jedem wissenschaftlichen Fachverband
abgelehnt werden. Diese Kinder, die auch in Österreich Opfer dieser
Maßnahmen werden, weil sie schwul, lesbisch oder trans* sind, haben
unseren Schutz verdient!“ ****
Konkret verweist Lindner auf die Formulierung im
Regierungsprogramm: „Verbot von Konversionstherapien aufgrund der
sexuellen Orientierung. Einseitige pseudowissenschaftliche
Umerziehungen, die auf die Geschlechtsinkongruenz (ICD-11) abzielen,
werden untersagt.“ (Schluss) sp/lw