Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
2. Juni 2026,
um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:
Der große Aufschrei
Kürzen, kappen, streichen: Die Regierung schnürt ein
milliardenschweres Sparpaket. Seit dem Wochenende ist klar: Die
Verhandlungen der Regierungsparteien sind abgeschlossen. Noch vor der
Budgetrede von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer, in der die
Details präsentiert werden, sorgen durchgesickerte Sparpläne für
Unruhe: weniger Geld für Kuraufenthalte, Einschnitte beim
Arbeitsmarkt, Kürzungen an Universitäten. Klar ist: Österreich muss
sparen. Aber reichen punktuelle Kürzungen – oder bräuchte es
grundlegende Reformen? Und wer zahlt am Ende die Rechnung? Patrick
Gruska und Alexandra Nöbauer sprechen mit Betroffenen, Politik und
Experten über die Frage, wie radikal der Sparkurs wirklich werden
muss, um Österreich aus dem EU-Defizitverfahren zu bringen.
Zwischen Fairness und Bürokratie: Die Debatte um transparente
Gehälter
Eigentlich müssten Unternehmen ab 150 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in wenigen Tagen die Gehälter ihrer Beschäftigten
transparent machen. Damit soll der Lohnunterschied zwischen Frauen
und Männern geschlossen werden, der in Österreich mit 18 Prozent über
dem EU-Schnitt liegt. Wenn Gehaltsunterschiede nicht begründet werden
können, drohen den Unternehmen Strafen. Die EU hat vor knapp drei
Jahren die sogenannte Lohntransparenz-Richtlinie beschlossen, die
eigentlich Anfang Juni in Österreich umgesetzt werden müsste. Doch
nach wie vor laufen die Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern,
der Widerstand in ÖVP und bei den NEOS steigt. Die Wirtschaftskammer
stellt sich quer und warnt vor einem „Bürokratiemonster“. Auch der
steirische Anlagenbauer Dr. Aichhorn Group rechnet mit zusätzlichem
Aufwand und hohen Kosten durch die Richtlinie. Doch bringt die
Umsetzung wirklich nur überbordende Bürokratie oder kann damit die
Gehaltsschere geschlossen werden? Sophie-Kristin Hausberger und
Barbara Krivanek haben sich die Pro- und Contra-Argumente angehört.
Im Interview: Sozialministerin Korinna Schumann
Gesucht: ORF-Führung
Im größten Medienunternehmen Österreichs, dem ORF, geht das
Rennen um dessen Führung ab 2027 ins Finale. Qualifizierte Personen
haben sich genug beworben. Doch ist das ein entscheidendes Kriterium?
Wieder mischt die Politik im Vorfeld kräftig mit – doch diesmal
könnte das tatsächlich ein rechtliches Nachspiel haben. Was ändert
sich, was muss sich ändern? Ulla Kramar-Schmid und Martin Pusch
analysieren.