St. Pölten (OTS) – Von lauten Böllern über knisternde Osterfeuer bis
hin zu feinem
Kunsthandwerk: die Traditionen rund um Ostern sind vielfältig und
bunt. „Land und Leute“ zeigt verschiedene Bräuche quer durch die
Bundesländer, wie etwa das Osterböllerschießen in Kärnten. In
Tilbitsch, hoch über dem Wörthersee, gibt es das „Kondl-Schießen“: In
sieben Milchkannen entwickelt sich aus Calciumcarbid und etwas Wasser
Acetylengas. Mit einer brennenden Lunte schlägt man gegen den Boden
der umgelegten Kannen. Durch den entstehenden Druck fliegt der Deckel
der Kanne mit einem lauten Knall davon. Der erste Schuss ertönt am
Ostersamstag, der letzte am Ostermontag.
Auch das Burgenland ist reich an von Volksgruppen geprägten
Traditionen zu Ostern: In Stinatz etwa zeigt Erika Stipsitzs, wie
kunstvoll verzierte Ostereier durch das traditionelle „Eierkratzen“
entstehen. Und in der evangelischen Gemeinde Unterschützen wird die
Auferstehung durch Osterfeuer symbolisiert. Steyr in Oberösterreich
ist eigentlich für weihnachtliche Aktivitäten bekannt. Doch in dieser
Stadt wird jetzt auch österliches Brauchtum forciert. Und das
österliche Kunsthandwerk ist dabei fest in Frauenhand.
Weitere Themen von „Land und Leute“ am Karsamstag:
Schafmilch und Osterlämmer
Schafmilch ist im Handel eher ein Nischenprodukt – für Familie
Sterkl in Niederösterreich ist sie seit 30 Jahren Berufung. In der
hofeigenen Käserei werden etwa Joghurt, Aufstriche und Käse
hergestellt. Im Vergleich zur Kuhmilch ist Schafmilch für manche
Menschen leichter verträglich.
Junges Handwerk
Für die Rubrik „Land und junge Leute“ besuchen wir Salzburgs
jüngste Steinmetz-Meisterin. Die 22-jährige Sarah Jamnik aus dem
Salzburger Pongau zeigt, warum sie für ihr Handwerk brennt.
Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer