Infosys Studie zeigt: 95 Prozent der Unternehmen scheitern an Responsible AI

Bengaluru, Indien (OTS) – Trotz wachsender Anforderungen erreichen
nur wenige Unternehmen
ethische Standards im Einsatz von Künstlicher Intelligenz,
agentenbasierte KI verschärft die Lage

Das Infosys Knowledge Institute (IKI), ein Forschungszweig von
Infosys (NSE: INFY), (BSE: INFY), (NYSE: INFY), einem weltweit
führenden Anbieter von digitalen Dienstleistungen und Beratung der
nächsten Generation, veröffentlicht seine aktuelle Studie über den
verantwortungsvollen Einsatz von KI in Unternehmen. Für den
„Responsible Enterprise AI in the Agentic Era“ Report wurden mehr als
1.500 Führungskräfte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den
USA und Australien befragt und interviewt. Die Umfrage zeigt
deutliche Lücken in der Fähigkeit von Organisationen, künstliche
Intelligenz verantwortungsbewusst einzusetzen. 78 Prozent der
Unternehmen betrachten Responsible AI als Motor für ihr Wachstum.
Doch nur zwei Prozent haben geeignete Kontrollen implementiert, um
Reputationsrisiken und finanzielle Verluste zu vermeiden.

Der Bericht zeigt, welche Folgen schlecht umgesetzte KI-Systeme
haben können. Dazu zählen unter anderem Verstöße gegen den
Datenschutz, ethisch problematisches Verhalten, Diskriminierung,
Regelverstöße oder fehlerhafte Prognosen. 77 Prozent der befragten
Unternehmen gaben an, dadurch finanzielle Verluste erlitten zu haben.
53 Prozent berichten von Reputationsschäden.

Wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem Infosys
Responsible Enterprise AI in the Agentic Era-Report in Kürze:

– KI-Risiken sind weit verbreitet und können schwerwiegende Folgen
haben

– o 95 Prozent der Führungskräfte auf C-Level berichten von
Vorfällen in Zusammenhang mit KI in den letzten zwei Jahren.

– o 39 Prozent kategorisieren diese Schäden als „schwerwiegend“
oder „extrem schwerwiegend“. In Deutschland sind es sogar 40 Prozent.

– o 86 Prozent der befragten Führungskräfte, die bereits
Erfahrungen mit agentischer KI gesammelt haben, gehen davon aus, dass
diese Technologie neue Risiken und Herausforderungen mit sich bringt,
wenn es darum geht, Vorschriften einzuhalten.

– Die Fähigkeiten im Bereich Responsible AI (RAI) sind lückenhaft und
ineffizient

– o Nur zwei Prozent der Unternehmen erfüllten alle Standards,
die im internen RAI-Fähigkeitsbenchmark von Infosys – „RAISE BAR“
genannt – festgelegt sind. Sie werden als „RAI-Leader“ bezeichnet. 15
Prozent der Organisationen erfüllen drei Viertel der Standards (RAI-
Follower).

– o Die RAI-Leader können mit 39 Prozent geringeren finanziellen
Verlusten, 18 Prozent weniger schweren KI-Vorfällen und vier Prozent
geringeren RAI-Kosten rechnen.

– RAI-Leader gehen gezielter vor, um Risiken zu reduzieren und
bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie machen KI transparenter, prüfen
Anwendungen gründlich, mindern Verzerrungen frühzeitig und reagieren
klar geregelt auf Vorfälle.

– Führungskräfte sehen RAI als Wachstumsmotor

– o 78 Prozent der Führungskräfte sind der Meinung, dass RAI zu
ihrem Umsatzwachstum beiträgt und dass zukünftige KI-Vorschriften
ihre KI-Implementierungen eher fördern als hemmen würden (83 Prozent)
.

– o Allerdings sind Unternehmen auch der Meinung, dass sie 30
Prozent mehr ihres Budgets in RAI investieren müssten.

Der Einsatz von KI wächst schneller als die organisatorische
Bereitschaft dafür. Unternehmen sollten Responsible AI daher nicht
länger als reaktive Pflicht betrachten, sondern als strategische
Chance begreifen. Um vertrauenswürdige und skalierbare KI-Systeme zu
schaffen, die Wachstum ermöglichen und Risiken begrenzen, empfiehlt
Infosys folgende Schritte:

– Von den Besten lernen: Unternehmen mit hoher RAI-Reife haben
bereits vielfältige Vorfälle bewältigt und effektive
Kontrollmechanismen etabliert. Ihre Erfahrungen bieten wertvolle
Orientierung für andere Organisationen.

– Produktentwicklung und Governance in Einklang bringen: Dezentrale
Innovationsprozesse sollten mit einer zentral gesteuerten RAI-
Governance kombiniert werden, die klare Leitlinien und übergreifende
Kontrolle gewährleistet.

– Sicherheitsvorkehrungen systematisch in KI-Plattformen verankern:
KI-Agenten nur in kontrollierten Umgebungen einsetzen, die auf
freigegebene Daten und Systeme zugreifen können.

– Ein zentrales RAI-Team etablieren: Ein dediziertes Team erkennt
Risiken frühzeitig. Es definiert klare Richtlinien und gewährleistet
mithilfe von Tools wie AI3S („Scan, Shield, Steer“) eine skalierbare
Governance.

Balakrishna D.R., EVP – Global Services Head, AI and Industry
Verticals bei Infosys, sagt: „Wer aus Anwendungsfällen für
Unternehmens-KI Mehrwert ziehen will, benötigt eine
verantwortungsvolle Grundlage. Diese muss auf Vertrauen,
Risikominderung, Datenmanagement und Nachhaltigkeit beruhen. Im
Zentrum stehen ethische, faire, sichere und transparente Prozesse. Um
das Potenzial agentenbasierter KI zu erschließen, müssen sich
Führungskräfte auf eine plattform- und produktorientierte Umsetzung
konzentrieren, begleitet von einer aktiven Überwachung der genutzten
Daten. Dabei gilt: Je stärker KI in Unternehmen Einzug hält und neue
regulatorische Vorgaben greifen, desto wichtiger wird die Rolle eines
zentralen RAI-Teams.“

Jeff Kavanaugh, Leiter des Infosys Knowledge Institute, sagt:
„Unternehmen bewegen sich in einem komplexen Umfeld, in dem das
Wachstumspotenzial von KI mit erheblichen betrieblichen und ethischen
Risiken einhergeht. Unsere Studie zeigt deutlich: Viele erkennen zwar
die Bedeutung von Responsible AI, doch bei der praktischen Umsetzung
besteht noch eine große Lücke. Wer auf robuste, fest verankerte
Schutzmechanismen setzt, kann nicht nur Risiken minimieren und
finanzielle Verluste vermeiden, sondern auch neue Umsatzpotenziale
erschließen. So sichern sie sich langfristige Vorteile im Zeitalter
agentenbasierter KI.“

Den vollständigen Bericht finden Sie hier .

Methodik

Infosys führte eine anonyme Online-Umfrage unter 1.502
Führungskräften aus verschiedenen Branchen in Australien, Neuseeland,
Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten
sowie qualitative Interviews mit 40 Führungskräften durch.

About Infosys

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potential and create the next opportunity for people, businesses, and
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their digital transformation. With over four decades of experience in
managing the systems and workings of global enterprises, we expertly
steer clients, as they navigate their digital transformation powered
by cloud and AI. We enable them with an AI-first core, empower the
business with agile digital at scale and drive continuous improvement
with always-on learning through the transfer of digital skills,
expertise, and ideas from our innovation ecosystem. We are deeply
committed to being a well-governed, environmentally sustainable
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