FPÖ – Litzke: „Skandal an der Uni Wien: ÖH bietet Ex-Al-Kaida-Mitglied eine Bühne!“

Wien (OTS) – Mit scharfer Kritik reagierte heute
FPÖ-Studentensprecher NAbg.
Manuel Litzke auf den jüngsten Skandal an der Universität Wien. Die
von linken Fraktionen dominierte Österreichische Hochschülerschaft (
ÖH) lade mit Mohamedou Ould Slahi ein ehemaliges Al-Kaida-Mitglied
ein und biete ihm eine unkritische Bühne.

„Die ÖH sowie die Universitätsleitung erreichen damit einen
neuen, unerträglichen Tiefpunkt, der einen fassungslos zurücklässt.
Man lässt hier einen Mann auftreten, der einst der Terrororganisation
Al-Kaida die Treue schwor und in deren Terrorcamps trainierte. Die
Universitätsleitung hüllt sich in ohrenbetäubendes Schweigen und
lässt linksradikale ÖH-Funktionäre gewähren, die mit Islamisten
liebäugeln. Das ist ein politischer und moralischer Skandal der
Sonderklasse.“

Besonders perfide sei der durchsichtige Versuch der ÖH, diese
skandalöse Einladung unter dem Deckmantel einer
„Menschenrechtsdiskussion“ reinzuwaschen. „Hier wird der
extremistische und terroristische Hintergrund des ‚Ehrengastes‘
bewusst relativiert und unter den Teppich gekehrt.
Terrorverharmlosung auf Kosten der Zwangsbeitragszahler – das ist die
traurige Realität der heutigen ÖH“, so Litzke weiter.

Anstatt sich endlich um die echten Sorgen der Studenten zu
kümmern, wie die massiven Probleme beim leistbaren Wohnen, die
Inflation oder teilweise katastrophale Studienbedingungen,
missbrauche die ÖH ihre Position und die Gelder der Studenten einmal
mehr für ideologische Inszenierungen.

Abschließend nahm der freiheitliche Studentensprecher die
Rektoratsführung sowie SPÖ-Wissenschaftsministerin Holzleitner in die
Pflicht: „Universitäten müssen Orte des freien Diskurses sein, aber
sie dürfen niemals zu Wohlfühloasen für Personen mit terroristischer
Vergangenheit verkommen. Dass die Ministerin den extremistischen
Umtrieben der ÖH an der Uni Wien einmal mehr tatenlos zuschaut, ist
ein sicherheitspolitischer Offenbarungseid. Wir fordern eine
sofortige Absage dieser Veranstaltung und ein klares Machtwort der
Verantwortlichen. Terrorismus bleibt Terrorismus – wer hier
wegschaut, handelt grob fahrlässig.“