FPÖ-Landesrat Rosenkranz: Ausbildung von Häftlingen muss sichergestellt werden

St. Pölten (OTS) – „Der Ruf nach mehr Personal in den Justizanstalten
hat auch einen
arbeitsmarktpolitischen Aspekt, weil es in diesem Zusammenhang nicht
nur um Sicherheit geht, sondern auch um die
Arbeitsmarktqualifizierung der Insassen. Während des Vollzugs gibt es
die Möglichkeit in den Anstalten diverse Ausbildungen – insbesondere
in Mangelberufen – zu absolvieren“, betont FPÖ-Landesrat Mag. Susanne
Rosenkranz im Vorfeld der morgigen Landesarbeitsreferentenkonferenz
in Vorarlberg. „Ohne das nötige Personal können die
Qualifizierungsmaßnahmen nicht durchgeführt und Aufträge von
regionalen Betrieben nicht ausgeführt werden – so gehen wichtige
Ressourcen verloren.“

Rosenkranz macht darauf aufmerksam, dass durch Personalmangel in
den Justizanstalten die Insassen „zum Nichtstun vergattert werden und
Resozialisierungsmaßnahmen wie die für den Arbeitsmarkt so wichtige
Ausbildung von Häftlingen ins Hintertreffen geraten. Unsere
Justizwachebeamten leisten unter schwierigsten Bedingungen
Großartiges. Sie verdienen Rückhalt und Unterstützung, um diese
Kernaufgaben erledigen zu können.“

Rosenkranz bringt bei der morgigen Konferenz einen Antrag ein,
der eine deutliche Aufstockung der Planstellen in den Justizanstalten
fordert. „Es muss sichergestellt werden, dass Häftlinge, die
arbeitsfähig sind, auch tatsächlich beschäftigt und ausgebildet
werden können. Das ist nicht nur für ihre Resozialisierung und den
Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt entscheidend, sondern stärkt auch
die Wirtschaft – denn viele Werkstätten in den Justizanstalten
arbeiten eng mit regionalen Betrieben zusammen“, so Rosenkranz.