Wien (OTS) – Datum
13.-15.11.2025
Veranstaltungsort:
WUK Werkstätten- und Kulturhaus
Währinger Straße 59
1090 Wien
80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus besteht nicht
nur Anlass zum Feiern, sondern auch zur kritischen Zwischenbilanz.
Wie steht es eigentlich 80 Jahre nach Auschwitz um die Erinnerung an
die Verbrechen des Nationalsozialismus? Wie wird eine “Zeit ohne
Zeitzeug*innen” an die Vergangenheit erinnern? Was wird in 100 Jahren
aus den zahlreichen Gedenkstätten? Diesen und ähnlichen Fragen wollen
wir auf der GEDENKDIENST-Konferenz am 13.-15. November im WUK Wien
nachgehen. Mit über 20 Beiträgen aus Wissenschaft, Bildung und
Aktivismus soll ein Austausch über die
gegenwärtige Erinnerungskultur entstehen.
In unserem Eröffnungspodium „Wer darf wie gedenken?“ diskutieren
wir was von der Polizei-Razzia an dem Gedenk- und Lernort Peršmanhof
im Juli 2025 bleibt. Am Podium sprechen David Ressmann des
muzej/Museum Peršman, Luc Pfeifer Delegiert*e des KSŠŠD, Mathias
Lichtenwagner vom Wiener KZ-Verband, Lisa Rettl, Kuratorin des
Museums Peršmanhof sowie Linda Erker vom Dokumentationsarchiv des
österreichischen Widerstandes. Rund drei Monate nach dem
präzedenzlosen Vorfall in Kärnten wollen wir anlässlich der Konferenz
des Verein Gedenkdienst erneut auf die Ereignisse zurückblicken.
Alle Informationen zu den weiteren Beiträgen und zum
Rahmenprogramm finden Sie unter https://gedenkdienst.at/konferenz/ .
Um eine Anmeldung wird gebeten, diese ist jedoch keine Voraussetzung
zur Teilnahme am Programm.