Wien (OTS) – Während die österreichischen Unis immer noch um die
Finanzierung für
die nächsten Jahre zittern müssen, schlagen die NEOS weitere
Verschlechterungen für Studierende vor.
„Mehr als zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem
Studium, um sich ihr Leben überhaupt finanzieren zu können. Nach dem
Beschluss der Regierung, den zweihunderttausend teilzeitarbeitenden
Studierenden 700 Euro aus der Tasche zu ziehen, folgt nun der nächste
unsoziale Verteuerungsvorschlag“, kritisiert Sigi Maurer,
Wissenschaftssprecherin und stellvertretende Klubobfrau der Grünen,
den NEOS-Vorstoß scharf.
„Die langen Studiendauern in Österreich liegen auch an der hohen
Erwerbsquote der Studierenden: Wer nebenbei arbeiten muss, um sich zu
finanzieren, hat natürlich auch weniger Zeit fürs Studium. Mit mehr
Druck und höheren Kosten wird sich diese Situation nur weiter
verschlechtern“, meint Maurer.
„Studierende stehen bereits unter einem hohen finanziellen Druck.
Diesen weiter zu erhöhen, entspricht wohl dem Weltbild einer
unsozialen, neoliberalen Partei wie den NEOS – sie stehen damit aber
eindeutig nicht auf der Seite der Studierenden“, hält Maurer fest.