FPÖ-Landbauer zu angeblicher Dürre-Hilfe: Bauern werden sogar über 100 Millionen weggenommen!

St. Pölten (OTS) – „Die Bundesregierung und der ÖVP-Kanzler
inszenieren sich als Retter
der Bauern und führen sie in Wahrheit hinters Licht. Jetzt werden den
Bauern 140 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen erlassen,
gleichzeitig werden bis 2031 jährlich 50 Millionen Euro zur
Gegenfinanzierung von den Bauern selbst herangezogen. Unterm Strich
müssen die Bauern damit sogar 110 Millionen Euro mehr bezahlen, als
ihnen jetzt erlassen wird. Das ist eine dreiste Abzocke mitten in der
Notlage und keine Hilfe. So verhöhnt die Verlierer-Ampel unsere
Bauern“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Udo
Landbauer.

Angesichts von bereits mehr als einer Milliarde Euro an direkten
Dürreschäden sei das Paket ein absoluter Murks und ein Schlag ins
Gesicht. „Unsere Bauern haben Ernteausfälle, müssen Futter zukaufen
und kämpfen um ihre wirtschaftliche Existenz. Was sie jetzt brauchen,
ist rasche und direkte Unterstützung, die auch tatsächlich auf den
Höfen ankommt“, so Landbauer.

Für Landbauer ist das eine Frage der Prioritätensetzung. „Bei
Geldgeschenken für Asylwerber und Milliardenhilfen für die Ukraine
geht immer alles auf Knopfdruck. Da sitzt das Geld bei der Verlierer-
Ampel locker und nach einer Gegenfinanzierung wird auch nicht
gefragt. Sogar Nussbauern in Burkina Faso werden von der ÖVP-SPÖ-NEOS
Bundesregierung mit Geldgeschenken aus österreichischem Steuergeld
überhäuft. Wenn aber unsere eigenen Bauern im Waldviertel,
Weinviertel, im restlichen Niederösterreich und Österreich nach
massiven Dürreschäden dringend Unterstützung brauchen, wird
gerechnet, verschoben und getrickst. Und ihnen schlussendlich eine
Hilfe aufs Auge gedrückt, die sie sogar über 100 Millionen kostet,
anstatt etwas zu bringen. Das ist an Dreistigkeit nicht zu
überbieten. Und der ÖVP-Kanzler lässt sich für diesen Wahnsinn auch
noch feiern. Unsere Bauern sichern unsere Lebensmittelversorgung,
arbeiten für unsere Heimat und halten den ländlichen Raum am Leben.
Sie haben sich echte Hilfe verdient und keine Verlierer-Ampel, die
sie mit einem Taschenspielertrick über den Tisch zieht“, betont
Landbauer.