Wien (OTS) – Mit scharfer Kritik reagiert der
Linksextremismus-Sprecher der FPÖ
Wien, LAbg. Leo Lugner, auf die geplante Einladung des ehemaligen Al-
Kaida-Mitglieds Mohamedou Ould Slahi durch die ÖH der Universität
Wien.
„Es ist ein unfassbarer Skandal, dass ausgerechnet an einer
österreichischen Universität einem Mann eine Bühne geboten werden
soll, der selbst Verbindungen zur Terrororganisation Al-Kaida hatte.
Wer einer solchen Person den roten Teppich ausrollt, hat jedes
moralische und politische Gespür verloren. Für mich ist klar: Dieser
Mann darf gar nicht erst nach Österreich einreisen. Die
Bundesregierung ist gefordert, sämtliche rechtlichen Möglichkeiten
auszuschöpfen und ein Einreiseverbot zu verhängen“, fordert Lugner.
Für den Freiheitlichen sei der Vorfall zugleich ein weiterer
Beweis dafür, dass im Hochschulbereich sehr wohl erhebliches
Einsparungspotenzial vorhanden sei.
„Während Linke ständig behaupten, es könne bei den Universitäten
nicht gespart werden, liefert die ÖH selbst den Gegenbeweis. Wer mit
Pflichtbeiträgen der Studenten Veranstaltungen für ehemalige Al-Kaida
-Mitglieder organisiert, zeigt eindrucksvoll, dass hier erhebliche
Fehlentwicklungen vorliegen. Statt immer neue ideologische Projekte,
linke Aktivistenzirkel und fragwürdige Veranstaltungen zu
finanzieren, sollte man den Rotstift genau dort ansetzen“, so Lugner.
Besonders kritisch sieht der FPÖ-Politiker die staatliche
Förderung ideologisch geprägter Studienrichtungen und Organisationen.
„Studienrichtungen wie Gender Studies oder andere ideologische
Orchideenfächer produzieren in keinen Mehrwert für Wirtschaft und
Gesellschaft. Gleichzeitig finanziert der Steuerzahler eine ÖH, die
immer öfter als politische Vorfeldorganisation der radikalen Linken
auftritt. Wer angesichts leerer Kassen ernsthaft sparen will, findet
hier ein enormes Einsparungspotenzial.“
Die Einladung eines ehemaligen Al-Kaida-Mitglieds sei kein
Einzelfall, sondern Ausdruck einer bedenklichen Entwicklung an vielen
Universitäten.
„Linksextreme Gruppen relativieren regelmäßig islamistischen
Extremismus, solange er in ihr ideologisches Weltbild passt. Die ÖH
beweist mit dieser Einladung einmal mehr, dass sie sich längst von
den Interessen der Studenten entfernt hat und stattdessen als
politische Spielwiese für linke Aktivisten dient. Dafür darf es weder
Verständnis noch weitere öffentliche Förderungen geben“, betont
Lugner abschließend. (Schluss)