Wien (OTS) – Der Samariterbund Wien startete anlässlich des Giving
Tuesday am 02.
Dezember mit Unterstützung des Museumsquartiers (MQ) seine
Weihnachtskampagne zugunsten des Samariter Suppentopfes. Gemeinsam
mit Kabarettist Hosea Ratschiller sowie den Musikern Roman Gregory
und Georgij Makazaria nahmen Susanne Drapalik, Präsidentin des
Samariterbundes Wien, und Geschäftsführer Oliver Löhlein Sach- und
Geldspenden entgegen. Zum Dank erhielten die Geber:innen vor Ort
neben dem Platz der Menschenrechte (MQ) einen warmen Punsch aus dem
Foodtruck des Samariterbundes ausgeschenkt.
Der Samariter Suppentopf bietet fünf Mal pro Woche alternierend
in den fünf Sozialmärkten des Samariterbundes Wien zwei hochwertige
Hauptspeisen zur Auswahl sowie einen Nachtisch an. Die im Sozialmarkt
registrierten Kund:innen erhalten damit nicht nur eine Gratis-
Mahlzeit, sondern können sich auch gesehen fühlen sowie miteinander
ins Gespräch kommen. Seit Aufnahme des Projektes haben Koch Tobias
Aistleitner und sein Team über 230.000 Essensportionen ausgeteilt.
Zwtl.: Essen sollte selbstverständlich sein
Hosea Ratschiller: „Heizen oder Essen? Immer mehr Menschen stehen
vor dieser Entscheidung. Der Samariterbund will möglichst vielen mit
einer Gratis-Mahlzeit helfen. Bitte spenden Sie für diese Aktion. Ein
warmes Essen sollte für jeden Menschen eine Selbstverständlichkeit
sein.“
Roman Gregory: „Wenn für immer mehr Menschen der Zugang zu
Grundnahrungsmitteln nicht mehr unbedenklich selbstverständlich ist,
müssen wir darauf aufmerksam machen, dass in einem System, das solche
Ungleichheit zulässt, etwas schiefläuft, und es dringend eine
menschenwürdige Veränderung braucht. Denn der unbedenklicher Zugang
zu Grundnahrungsmitteln ist ein Menschenrecht. Darum unterstütze ich
diese Aktion sehr gern!“
Georgij Makazaria: „Menschen, die nicht genügend zum Essen haben,
brauchen Hilfe. Genau das macht der Samariterbund mit dem Suppentopf
– eine gute Initiative, die ich unterstütze.“
Zwtl.: Appell an die Politik
Oliver Löhlein: „Die Lage für armutsbetroffenen Menschen hat sich
durch die weiterhin hohe Teuerung und diverse Einsparungsmaßnahmen
der öffentlichen Hand weiter verschärft. Unsere Hilfe benötigen daher
immer mehr Menschen. Laut Arbeiterkammer sind die Preise für einen
kleinen Lebensmitteleinkauf mit zum Beispiel Nudeln, Butter oder
Tomaten zwischen September 2021 und September 2025 um knapp 55
Prozent gestiegen. Nimmt man noch Kaffee hinzu, sind es sogar fast 77
Prozent. Deswegen appelliere ich auch an die Politik, nicht bei denen
zu sparen, die ohnehin kaum über die Runden kommen.“
Susanne Drapalik: „Der Giving Tuesday ist der Tag des sozialen
Miteinanders, des Gebens, des Abgebens. Wer nichts oder nur wenig
hat, kann nichts geben. Ich bedanke mich bei allen, die heute oder in
der kommenden Zeit diesen Menschen etwas abgeben. Jede Gabe zählt,
damit wir mit dem Samariter Suppentopf denjenigen helfen können, die
sich eine warme Mahlzeit kaum noch leisten können. Schon fünf Euro
reichen für jede weitere Portion aus.“
Der Samariterbund Wien bedankt sich im Zusammenhang mit seiner
Weihnachtskampagne ganz herzlich bei Bettina Leidl, der Direktorin
des Museumsquartiers Wien.
Weitere Informationen unter https://wien.samariterbund.net/giving-
tuesday/.
Wer den Samariter Suppentopf mit einer Geldspende unterstützen
möchte:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Landesverband Wien
IBAN: AT65 2011 1287 6984 9600
Kennwort: Samariter Suppentopf