Wien (OTS) – „Um Gewalt zu verhindern, brauchen wir eine gute
Gesamtstrategie.
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner hat gemeinsam mit der gesamten
Bundesregierung und Expert*innen den Nationalen Aktionsplan gegen
Gewalt an Frauen ausgearbeitet. In jedem einzelnen Bereich haben die
Ressortverantwortlichen in enger Kooperation konkrete Maßnahmen
entwickelt und werden Lücken in ihrem Bereich schließen“, so SPÖ-
Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger. ****
„Die Bundesregierung setzt Gewaltschutz an oberste Stelle. Der
Nationale Aktionsplan definiert eine Vielzahl konkreter Maßnahmen in
allen Bereichen und liefert einen klaren Zeitplan zur Umsetzung“, so
Manninger.
Die SPÖ-Frauen pochen auf eine Modernisierung des
Sexualstrafrechts in Richtung „Nur Ja heißt Ja“. Bis zum zweiten
Quartal im Jahr 2026 wird die Bundesregierung hier ein Gesamtpaket
zur Weiterentwicklung des Sexualstrafrechts präsentieren. „Nicht die
Opfer von Gewalt sollen sich rechtfertigen, sondern die Täter. Hier
brauchen wir unbedingt einen Paradigmenwechsel“, so die SPÖ-
Bundesfrauengeschäftsführerin.
„Wir müssen Gewalt an der Wurzel packen. Gewalt beginnt nicht
erst bei Schlägen und Handgreiflichkeiten. Sie beginnt bei männlicher
Bevormundung und Unterdrückung. Wir brauchen einen tiefgreifenden
gesellschaftlichen Wandel“, so Manninger. „Der beste Schutz vor
Gewalt ist Gleichstellung. Hier müssen alle Bereiche
zusammenarbeiten. Daher ist dieser feministische Schulterschluss, zu
dem sich die Bundesregierung bekennt, so wichtig!“, so Manninger. (
Schluss) bj