Schober (SPÖ): „Wien bleibt sicher, weil wir handeln“

Wien (OTS) – „Der freiheitliche Versuch, mit immer neuen
Schreckensbildern die
Stadt schlechtzureden, wirkt wie ein gescheiterter Versuch Angst
statt Antworten verbreiten soll. Während die FPÖ heute wieder mit
lauten Parolen auftrat, setzt die Stadt Wien weiter auf echte
Lösungen, die das Leben der Wiener*innen spürbar verbessern. Unser
Zugang kennt keine Effekthascherei, sondern konzentriert sich auf
Verantwortung, klare Regeln und sichtbare Maßnahmen“, so Wiener SPÖ-
Gemeinderat und Sicherheitssprecher Marcus Schober. Marcus Schober
stellt nach der heutigen Pressekonferenz der FPÖ klar: „Wien steht
stabil, sicher und solidarisch da. Wer heute erneut Panik verbreitet,
spielt ein gefährliches Spiel. Wir halten dagegen, damit Wiener*innen
weiterhin in einer Stadt leben, die schützt, stärkt und
zusammenhält.“ Schober betont: „Wir in Wien stehen für Lösungen. Wir
verfolgen ein klares Konzept: Hilfe für Betroffene, Regeln für das
Zusammenleben und konsequentes Vorgehen gegen jene wenigen, die
Gewalt ausüben. Das ist verantwortungsvolle Sicherheitspolitik.“

Schober zur FPÖ: „Wer mit Angst Politik machen will, versagt beim
Schutz der Menschen“
Die heutige FPÖ-Inszenierung zeige, dass man lieber zündelt, statt
mitzuwirken. „Wer Panik verbreitet, schwächt das Vertrauen in jene,
die jeden Tag für unsere Stadt im Einsatz stehen. Die FPÖ schürt
Unsicherheit, wir sorgen für Sicherheit – das trennt ernsthafte
Politik von holperdatschiger Politik. Der Innenminister der jahrelang
am wenigsten für die Polizei gemacht hat, war Herbert Kickl. Die FPÖ
sollte lieber vor ihrer eigenen Türe kehren“, so Schober. Wien bleibt
dennoch mit Personalproblem konfrontiert: Die Polizei wurde von der
ehemaligen Bundesregierung ausgedünnt. „Wir brauchen 1.500
zusätzliche Polizist*innen für Wien. Nicht als Schlagzeile, sondern
als Notwendigkeit. Präsenz braucht Personal, Prävention braucht
Ressourcen.“ Damit erneuert er einmal mehr die Forderung des Wiener
Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig nach mehr Polizist*innen für die
Bundeshauptstadt. Die zukünftige Bundesregierung müsse Wien viel
stärker in den Fokus nehmen und mehr Polizist*innen für eine Zwei-
Millionen-Metropole bereitstellen.

Sicherheit in Wien: Umfassende Maßnahmen statt Symbolrituale
Schober betont die Maßnahmen, die Wien setzt, um weiterhin eine der
lebenswertesten und sichersten Städte zu bleiben. Die Stadt Wien
arbeitet im Alltag eng mit der Landespolizeidirektion zusammen.
Gemischte Einsatzteams aus Polizei, Waste Watchern, Sozialarbeiter*
innen sowie den Fachkräften der Gruppe Sofortmaßnahmen rücken
regelmäßig aus, um U-Bahn-Stationen, Parks und Wohnanlagen zu
kontrollieren, Missstände zu beseitigen und für Ordnung zu sorgen.
Gezielte Betreuung vulnerabler Gruppen sowie konsequente
Schwerpunktaktionen schaffen ein Umfeld, in dem Sicherheit mehr ist
als ein Gefühl – sie wird erlebbar. Zudem schafft die Stadt Wien
Alkoholverbote und Waffenverbotszonen an neuralgischen Plätzen: Diese
verhindern präventiv gewaltvolle Situationen. Ein gutes Beispiel
dafür ist der Wiener Yppenplatz im 16. Bezirk: Seit 1. August gilt
rund um den Yppenplatz in Ottakring eine Waffenverbotszone und
Schutzzone, die von der Polizei kontrolliert wird. Ziel beider
Maßnahmen ist es, durch gezielte sicherheitspolizeiliche Prävention
das Sicherheitsgefühl und den Schutz der Bevölkerung – insbesondere
Minderjähriger – im betroffenen Bereich nachhaltig zu erhöhen. Die
Waffenverbotszone untersagt das Betreten des definierten Bereichs mit
Waffen sowie gefährlichen Gegenständen, die zur Gewaltausübung gegen
Menschen oder Sachen geeignet. Zudem arbeitet die Stadt mit
Schwerpunktaktionen in Parks, Stationen und Grätzln. Einsatzteams aus
Polizei, Sozialarbeit und städtischen Kräften stärken die Präsenz in
den Bezirken, besonders Grätzpolist*innen stärken das Vertrauen der
Bevölkerung. Aus deisem Grund forciert die Stadt die Stärkung der
Grätzlpolizei als direkte Ansprechstelle. Auch bei der
Stadtentwicklung werden wichtige Impulse gesetzt: Verbesserte
Beleuchtung für sichere Wege sorgen für einen Heimweg ohne Angst.
Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln werden effektive Maßnahmen
gesetzt: Videoüberwachung in Öffis mit über 14.000 Kameras Rund 3.000
Kameras überwachen das Geschehen in den Stationsgebäuden. Auch in den
Straßenbahnen, Bussen, U-Bahnen und Aufzügen der Wiener Linien kommen
Kameras zum Einsatz. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Arbeit gegen
Gewalt, ist die Arbeit der Gruppe Sofortmaßnahmen bei Lärm, illegalen
Ablagerungen oder gefährlichen Baustellen. Sicherheit ist Teamarbeit
– sie lebt vom Miteinander. Sie umfasst Polizei, Krisenvorsorge,
Infrastruktur, Sozialarbeit und die Widerstandskraft unserer Stadt.
Wien sorgt mit klaren Regeln, gemischten Einsatzteams und sichtbarer
Präsenz dafür, dass wir auch in schwierigen Situationen
handlungsfähig bleiben. „Jede Streife, jede Kamera, jede
Sozialarbeiterin und jeder Sanitäter trägt zu einer Stadt bei, die
schützt, bevor etwas passiert. Diese Mischung aus Prävention,
Kontrolle und Fürsorge macht Wien so besonders“, sagt Schober.

Die Polizei ist Bundesangelegenheit, doch die Stadt Wien
unterstützt beim Anwerbeprozess und Recruitingmaßnahmen: Im April
2025 wurde erneut der Verein Freunde der Wiener Polizei mit 300.000 Ꞓ
gefördert, um die Rekrutierungsmaßnahmen zu unterstützen und eine
Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Polizist*innen zu
ermöglichen.

Auch beim Thema Gewalt gegen Frauen setzt Wien starke Maßnahmen.
„Der schmerzhafteste Teil vieler Statistiken passiert hinter
Wohnungstüren. Wir müssen noch stärker präventiv arbeiten – etwa
durch Beratungsangebote und konsequente Interventionen. Jede Frau hat
ein Recht auf Schutz. Deswegen setzen wir bei diesem Thema auf
Prävention, damit Gewalt gar nicht erst passiert. Aus diesem Grund
fördert der Wiener Gemeinderat auch die Männerberatung, die
konsequent gegen Gewalt mit Männern gemeinsam arbeitet“,
unterstreicht Schober.

Schober abschließend: „Wir in Wien stehen zusammen – gegen Angst,
für Sicherheit“
„Wir kennen die Aufgaben. Wir wissen, was zu tun ist. Wir handeln,
damit Wien weiterhin die Stadt bleibt, die uns Orientierung,
Geborgenheit und Zukunft bietet. Wer hier wohnt, soll sich frei
bewegen können – ohne Angst, ohne Hetze, ohne Showpolitik. Wir
bleiben konsequent. Wir bleiben solidarisch. Wir handeln umfassend,
präventiv und konsequent an der Sicherheit unserer Stadt.“

(schluss)ip