Sankt Pölten (OTS) – „Es ist ein fatales Zeichen, wenn ein
17-Jähriger, dessen Familie aus
Syrien geflüchtet ist, über Soziale Medien IS-Propaganda-Inhalte
verteilt und dann von den Vorwürfen freigesprochen wird“, kommentiert
FPÖ Niederösterreich Sicherheitssprecher LAbg. Andreas Bors den
aktuellen Ausgang eines Prozesses gegen einen 17-jährigen Flüchtling
am Landesgericht Korneuburg.
Der Angeklagte wurde zwar wegen anderer Delikte verurteilt und
muss sich Deradikalisierungs-Sitzungen unterziehen, kam aber in Summe
milde davon. „Wir müssen islamistisch radikalen Tendenzen jeden
Nährboden entziehen und im Keim ersticken und nicht mit Klangschalen-
Therapien entgegnen. Wenn dann das Teilen von IS-Propaganda vor
Gericht als Dummheit durchgeht, ist das absolut nicht
nachvollziehbar“, schließt Bors.