FPÖ-Nepp: Fernwärme-Wucher in Wien könnte mit einer Bürgermeister-Unterschrift beendet werden

Wien (OTS) – „Während andere Bundesländer längst zeigen, dass faire
Preise für
Fernwärme möglich sind, werden die Wienerinnen und Wiener von
Bürgermeister Ludwig mit überzogenen Tarifen regelrecht ausgenommen.
Ludwig ist dazu bemächtigt, mit nur einer Unterschrift diese
Preistreiberei sofort zu beenden. Schließlich ist er laut Gesetz
Preisregulator“, kritisiert heute FPÖ-Wien Chef Stadtrat Dominik Nepp
die SPÖ-Abzocke auf Basis einer aktuellen Analyse des
Beraternetzwerks Kreutzer Fischer & Partner zu den österreichweiten
Fernwärmetarifen.

Die Studie belegt enorme Unterschiede: Während Konsumenten im
Burgenland für ihre Fernwärme im Bestandstarif jährlich 437 Euro
bezahlen, müssen die Menschen in Wien im Schnitt 1.602 Euro berappen.
Das ist ein Preisunterschied von fast 270 Prozent! Auch bei
Neuanschlüssen liegt Wien mit denselben 1.602 Euro an der Spitze,
während Kärnten mit 588 Euro beweist, dass es deutlich günstiger
geht. „Damit ist Wien trauriger Spitzenreiter im
Bundesländervergleich. SPÖ-Ludwig ist dafür verantwortlich, dass
diese Kostenexplosion nicht endlich eingedämmt wird“, so Nepp.

Hinzu kommt, dass anders als bei Strom oder Gas die Konsumenten
im Bereich Fernwärme keine Möglichkeit haben, den Anbieter zu
wechseln. Die Versorgung ist an lokale Netze gebunden, die Großteils
im Besitz der Wärmelieferanten stehen. „In Wien sind die Menschen
damit der Willkür der roten Energiepolitik ausgeliefert – und diese
lässt sie im Regen stehen“, betont Nepp.

Der Freiheitliche fordert daher einen sofortigen Stopp der
Preistreiberei und eine umgehende Senkung der Fernwärmepreise in der
Bundeshauptstadt!